Kremserfahrt, Waldfußball und Gaudi beim Sommerfest des LCC

Eigentlich ist die Karnevalszeit ja bekanntlich am Aschermittwoch vorbei. Doch der Lenzener-Carnevals-Club (LCC) beendete erst kürzlich mit dem traditionellen Sommerfest offiziell seine erfolgreich gelaufene Saison 2005 / 2006. Gleichzeitig galt die Veranstaltung der Karnevalisten auch als Einstimmung auf die am 11.11. beginnende närrische Zeit. „Das Sommerfest ist auch als ein Dankeschön von uns für das Engagement der Sponsoren, Aktiven und natürlich deren Familienangehörige gedacht, die während der Karnevalszeit doch einige Entbehrungen auf sich nehmen müssen“, erklärt Präsident Torsten Wagner am Rande. Auch dieses Mal hatten sich die LCCler für ihr Fest so einiges einfallen lassen.
Bevor es mit mehren Kremsern zur gemütlichen Tour durch die Wälder ging, musste eine „Zecken-Schluckimpfung“ eingenommen werden.Eigentlich ist die Karnevalszeit ja bekanntlich am Aschermittwoch vorbei. Doch der Lenzener-Carnevals-Club (LCC) beendete erst kürzlich mit dem traditionellen Sommerfest offiziell seine erfolgreich gelaufene Saison 2005 / 2006. Gleichzeitig galt die Veranstaltung der Karnevalisten auch als Einstimmung auf die am 11.11. beginnende närrische Zeit.

„Das Sommerfest ist auch als ein Dankeschön von uns für das Engagement der Sponsoren, Aktiven und natürlich deren Familienangehörige gedacht, die während der Karnevalszeit doch einige Entbehrungen auf sich nehmen müssen“, erklärt Präsident Torsten Wagner am Rande. Auch dieses Mal hatten sich die LCCler für ihr Fest so einiges einfallen lassen.Bevor es mit mehren Kremsern zur gemütlichen Tour durch die Wälder ging, musste eine „Zecken-Schluckimpfung“ eingenommen werden. Wahres WM-Feeling kam auf, als mitten im Wald zum Fußballspiel der Frauen gegen die Kinder aufgefordert wurde. „Hier gilt der besondere Dank an Torsten Jakob und sein Team vom Stadtbetrieb, die das Spielfeld in einen ausgezeichneten Zustand gebracht haben“, lobt Wagner.Eine gute Figur gaben am Spielfeldrand auch einige Elferratsmitglieder ab, die sich als Cheerleader mit bunten Puscheln betätigten.Sehr zur Freude der Mitreisenden.Und zwischendurch hallte immer wieder ein “donnernd dreifaches: Lenzen! Oh ja“ durch die Wälder. Die Karnevalsschlager der letzten Jahre trällernd ging es anschließend zur nächsten Station. Hier war Zielgenauigkeit beim Wurf mit der Axt auf die Zielscheibe gefragt. Nachdem auch dieser Spaß beendet war steuerte der Tross endlich das Ziel, Landgasthof Bauer in Ferbitz, an. Bei Lagerfeuer und Musik, Wildgulasch und Knüppelkuchen ließen die Karnevalisten den erlebnisreichen Tag rustikal ausklingen. Nebenbei wurden natürlich auch viele neue Pläne für die bevorstehende Saison geschmiedet. „Ein wunderschöner Tag, der auch den vielen Nichtkarnevalisten viel Spaß gemacht hat“ fand nicht nur LCC-Finanzministerin Karin Töpfer.

Die Private Dancers des LCC haben sich so ihre Gedanken über die vergangene Saison gemacht

Eigentlich sollte die Saison ganz gut anfangen. Immerhin konnten wir nach zwei Abgängen gleich wieder zwei Zugänge verzeichnen. Doch die Stimmung sollte schnell getrübt werden, nachdem uns der eine alte Neuzugang eine unheilvolle Krankheit mitteilte. Was machten wir uns Sorgen! Was aus der Krankheit wurde ist jetzt allgemein bekannt und nicht mehr zu übersehen. So fingen wir also mit sechs an! Mit dem Gedanken angefreundet zu sechst weitertanzen zu müssen, gab es gleich die nächste Hiobsbotschaft: Verletzung beim zweiten Neuzugang, diesmal aber ohne wachsenden Bauch. Das war eine richtige! Kurz vor der Verzweiflung entschieden wir uns, doch noch den Tanz umzustellen und mit fünf weiterzumachen. Und das war nicht die schlechteste Entscheidung. Im Endeffekt war das Unternehmen Girlgroup doch noch recht erfolgreich. Immerhin konnten wir an jedem Abend Zugaben verzeichnen. Daher ein kleines Dankeschön an das lenzener und sarglebener Publikum. Insbesondere waren wir aber auch dieses Jahr wieder vom Publikum am 5. Büttenabend beeindruckt. Unglaublich diese Stimmung! Tausend Dank für die Standingovations während des ganzen Tanzes. So macht das Ganze richtig Spaß! Nur so nebenbei, wir hätten auch noch ein drittes mal gekonnt ;-)! Am letzten Büttenabend haben wir dann noch den Elferrat überrascht. Bei „Lieschen, Lieschen, Lieschen“ kamen wir in unseren Rosenmontagskostümen, als Rasen, auf die Bühne. Schade, dass es davon keine Aufzeichnung gibt. Über die Ausschweifungen Rosenmontag werden wir an dieser Stelle kein Wort verlieren!

Nun kommen wir mal zu weiteren wichtigen Personen für deren Unterstützung wir uns bedanken wollen: Cindy für die kleine Einlage zu Anfang unseres Tanzes und das Wasser für die Zugabe, Atze, Dieter, Mathias und Paule für die Dekoration: Ihr habt super gestanden! und natürlich auch den Rest des Elferrats, insbesondere für den Tequila nach dem Programm, Edwin für die super Choreo und viel Flexibilität und Birgit für die tollen Kostüme und den Stress, den sie auf sich genommen hat. Natürlich auch Danke ans Prinzenpaar Torsten und Susan, dafür dass wenigstens eine Showtänzerin uns jeden Abend hinter der Bühne Gesellschaft leistete und für das super leckere Prinzenfrühstück am Rosenmontag. Zum Schluss Dank an alle die sonst noch am Programm mitgewirkt haben, speziell die Technik, die uns mal wieder einwandfrei in Szene gesetzt hat. Das reicht jetzt auch. Beschwerden von denen, die sich hier vernachlässigt fühlen, bitte direkt an uns richten…

Wir wollen an dieser Stelle noch eins loswerden, was während der Saison etwas verpasst wurde. Wir grüßen ganz lieb unsere Showtänzer. Ihr werdet auf und hinter der Bühne schmerzlich vermisst.

Wir hoffen, dass die nächste Saison mindestens genauso schön wird und die Stimmung vom Rosenmontag sich auf die gesamte Saison überträgt. Bis zum nächsten Jahr!

Ihre/ Eure Private Dancers

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Foto: togo

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Foto: Fotostudio Schöpp

Elf Mal das Beste vom Besten / Dallminer richteten 15. Prignitzer Präsidententreffen in Karstädt aus

„Karneval ist zum Feiern da.“ Da war sich eine Aktive des Karstädter Carnevals-Klub (KCK) am Samstag sicher. Den Beweis traten die versammelten Narren aus der Prignitz beim 15. Präsidententreffen in Karstädt an, als sich der Beginn verzögerte. „Ein Karnevalsverein ist noch nicht da“, begründete Christine Krüger, Präsidentin des gastgebenden Karnevalclubs Dallmin (KCD), die Verspätung. Doch direkt darauf ging die Fete richtig los – vor der eigentlichen Veranstaltung. Programmpunkt Null sozusagen, wobei die Stimmung direkt von Null auf Hundert stieg. Als dann auch die Wittstocker eingetroffen waren, konnte es losgehen. Da war die Karstädter Mehrzweckhalle bereits ein Tollhaus. Der Schlachtruf „Dallmin Helau“ dominierte: Schließlich richtete der Karnevalclub Dallmin in seinem elften Jahr das Präsidententreffen aus. Die Moderatorinnen, KCD-Präsidentin Christine Krüger und Anke Ehmke, begrüßten die Präsidenten und Prinzenpaare von zehn Gastvereinen, und zwar aus Barenthin, Berge, Dambeck, Karstädt, Laaslich, Lanz, Lenzen, Meyenburg, Reetz und Wittstock. Alle hatten Geschenke und Orden mitgebracht. Im Gegenzug stiftete der KCD eine Chronik der Präsidententreffen.Wie immer zeigten die elf Vereine besonders sehenswerte Ausschnitte aus ihrem Programm. Die Karstädter etwa tanzten Samba und spielten ein WM-Finale mit Hosentausch. Fußball war auch ein Thema für die Dallminer, die gleich mehrfach begeisterten. Eine „göttliche Verführung“ zauberten Wittstocker Tänzerinnen auf die Bühne. Leider gab es aus Zeitgründen bei keinem Programmpunkt eine Zugabe. Der Stimmung tat das keinen Abbruch: Sie war bei Punkt 33 sogar noch besser als bei Punkt Null.

(Quelle: Bernd Atzenroth im “Prignitzkurier” der MAZ vom 06.03.2006)

Gewagte Premiere in Sargleben / Der LCC gab seine erste Vorstellung außerhalb Lenzens

Die Karnevalisten des Lenzener Carnevals-Clubs (LCC) „Blau-Weiß“ sind mutig. Obwohl sie mit dem Büttenabend im Gasthaus „Zur Wirtin“ in Sargleben (Gemeinde Karstädt) am Freitagabend zum ersten Mal eine Vorstellung außerhalb Lenzens gaben, scheuten sie nicht davor zurück, ihre Gastgeber mächtig aufs Korn zu nehmen. Kurzerhand hatten sie ihr diesjähriges Programm unter dem Motto „Der LCC klopft auf den Busch“ ein wenig umgestrickt. Die Brezeltante legte in ihrer Büttenrede gut vor. „Hier wurde wohl die Wende verpennt“, vermutete sie gleich zu Beginn. Als sie nach Sargleben gekommen sei, hätte sie keinen ebenen Weg gefunden. Zudem brannte nur jede zweite Straßenlaterne. „Straßenbau braucht es nicht in diesem Gebiet. Ihr wolltet ja den Transrapid“, tönte sie. Sie kommentierte die dorfspezifischen Bräuche und berichtete von einem Spaziergang durch Garlin: „Weil nichts anderes zu finden war, machte ich Halt in der Julia-Bar….“ Doch das Publikum verzieh ihr offenbar alles. Zumindest bekam sie stürmischen Beifall.Diesen hatten sich alle Lenzener Karnevalisten redlich verdient. Sie boten mit Elferrat, Sängern, Funken, Büttenrednern und anderen nicht nur ein starkes Programm dar, sondern schickten sogar ihr Prinzenpaar vorübergehend vom Thron. Garlins Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Walz durfte den Generalschlüssel, der zum Feuerwehrgerätehaus, zum Kohlenschuppen und sonstigen Einrichtungen passt, an zwei Sarglebener Regenten überreichen: Prinz Christian Rühlmann und Prinzessin Nadine Holzmann. Sogar ein eigener Schlachtruf war den Sarglebenern erlaubt. Die ersten Buchstaben der Nachbardörfern Garlin, Dargardt und Seetz wurden zum Wort „Gar-da-see“ zusammengefasst, sodass alle gerne riefen:“Gar-da-see o-lé!“

(Quelle: Bianka Boock im “Prignitzkurier” der MAZ vom 20.02.2006)

Sargleben2006

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Dreifacher Grund zum Feiern

Gleich dreifach hatten die Lenzener Karnevalisten am 5. Büttenabend Grund zum Feiern. Erst sorgte ein überaus sangeskräftiges Publikum für einen absoluten Saisonhöhepunkt. Nach Mitternacht nahm dann “Elferratsküken” Jürgen Baerwaldt die Glückwünsche, Blumen und Küsschen vom LCC zu seinem 32. Geburtstag entgegen. Anschließend wurde “Technikguru” Rolf Fastnacht mit einer Geburtstagstorte zu seinem 40. Geburtstag von Bäcker Ulf Grünberg überrascht. Dazu erntete der Jubilar natürlich zahlreiche Küsse, Geschenke und Blumen der weiblichen LCC-Anhängerschaft.

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Büttenreden strapazieren Lachnerven / Showtänzerinnen ziehen alle Blicke auf sich

Scharfzüngige Reden, feurige Showtänze, flotte Rhythmen und ein johlender Saal – das ist der Lenzener Karneval. Eindrücke vom jüngsten Büttenabend der 58. Saison. – [Link entfernt – SVZ Artikel nicht mehr vorhanden]

Karnevalspräsident des BBKV verlieh Orden

Auf dem 3. Büttenabend des Lenzener-Carnevals-Club (LCC) „Blau-Weiß“ am vergangenen Samstag wurde zwei Urgesteinen des Lenzener Karnevals eine besondere Ehre zu teil. Walter Kassin, Präsident des Berlin-Brandenburgischen Karnevalsverbandes (BBKV) und Gast der Veranstaltung, zeichnete Karl-Heinz Sieger und Georg Grüneberg „für die Verdienste und die Förderung und Pflege karnevalistischen Brauchtums“ mit dem Goldorden des BBKV aus. Die Laudatio dazu sprach der ehemalige Lenzener Karnevalspräsident Hans-Joachim Makel. Karl Heinz Sieger ist seit nunmehr 35 Jahren beim Lenzener Karnevalsverein aktiv. Früher auch im Elferat aktiv, zieht er nun die berühmten Fäden hinter den Kulissen. Georg Grüneberg feiert in diesem Jahr seine 25jährige Vereinszugehörigkeit. Er ist aktives Mitglied im Elferrat und an vielen Büttenreden nicht unbeteiligt. „Dich, lieber Georg, würden wir auch wieder liebend gern in der Bütt erleben“ hoffte nicht nur LCC-Präsident Torsten Wagner auf ein Comeback des wegen seiner markigen Worte schon in früheren Zeiten berühmt-berüchtigten Redners hinter der Eule. Auch Horst Dämmig, langjähriges Mitglied des Elferrates, erhielt am Sonntag auf dem Rentnerkarneval die hohe Auszeichnung aus den Händen von LCC-Präsident Torsten Wagner.

(Quelle “Prignitzkurier” der MAZ vom 07.02.2006)

Ordensverleihung2006_1

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Ordensverleihung2006_2

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Der LCC klopft auf den Busch / Prinz Torsten I. und ihre Lieblichkeit Susan regieren ab sofort Lenzen

Die Lage ist hoffnungslos, doch im einzig noch verbliebenen Zufluchtsort, dem Schützenhaus ist die Stimmung super. Der Lenzener Carnevals-Club schritt am Samstag zur Tat und eröffnete kurzerhand um 19.30 Uhr den Reigen der Büttenabende in der 58. Saison. Überall, so die Einschätzung zur Weltlage von LCC-Präsident Torsten Wagner, fielen die Bäume, verschwinde der Urwald, allein Deutschland versinke im Chaos und Lenzen sei das Zentrum. So fanden sich die Gäste wieder im Dschungel, in dem nur das eine Motto gilt: „Der LCC klopft auf den Busch.“ Einen Ausweg aus dieser Lage weist das neue Prinzenpaar. Wie immer verstand es der LCC dieses Geheimnis bis zur letzten Minute zu hüten. Prinz Torsten I. und ihre Lieblichkeit Susan übernahmen das Zepter an diesem Abend. Torsten Gottschalk ist den Lesern der Märkischen Allgemeinen übrigens wohl bekannt, berichtet er doch als „togo“ regelmäßig über das Geschehen in und um Lenzen. Während es für ihn der erste Schritt auf die große LCC-Bühne war, ist Susan Gottschalk dort geradezu Zuhause – als Tänzerin der schon oft gefeierten Show-Tanzgruppe, die in diesem Jahr leider nicht mehr auftrat. In seiner Regierungserklärung verkündete Prinz Torsten I.: „Ich bringe Lenzen wieder auf Trapp.“
Als Helfershelfer konnte er sich dabei ganz auf die Funken, die Funkengarde, die LCC-Tänzer und Sänger verlassen, die nicht mit tollen Darbietungen geizten. Mit scharfer Munition schossen die Büttenredner. Allen voran die Brezeltante, ein jeder, den sie nicht aufs Korn nahm, konnte froh sein. Amanda griff die LCC-Minister frontal an und forderte: „Frauen in den Elferrat.“ Dieser schickte sie daraufhin zum Üben an die Bar.

(Quelle: Michael Beeskow im “Prignitzkurier” der MAZ vom 23.01.2006)

Prinzenpaar2006

22.01.2006: Am 1. Büttenabend der diesjährigen Saison wurden im rappelvollen Schützenhaus Lenzen endlich die drei streng gehüteten Geheimnisse des LCC für das Publikum gelüftet. Unter dem Motto “Der LCC klopft auf den Busch” übernahmen Prinz Torsten und ihre Lieblichkeit Prinzessin Susan die Regentschaft auf der prachtvoll dekorierten Bühne.

Der LCC hütet seine Geheimnisse / Lenzener Karnevalisten probten am Sonntag ihr neues Programm

Die Uhr läuft unaufhaltsam. Nur noch wenige Tage verbleiben, dann öffnet sich der vom Nebel umhüllte Vorhang im bunten Scheinwerferlicht zum 1. Büttenabend des Lenzener Carnevals-Clubs (LCC) „Blau-Weiß“ im Schützenhaus. Mit der spannungsgeladenen Prozedur werden am kommenden Samstag auch zwei der drei großem Mysterien im bereits ausverkauften Saal gelüftet: das Motto der diesjährigen Sessionen und das Bühnenbild.Auf die bohrenden Fragen nach dem Prinzenpaar, dem dritten und bestgehüteten Geheimnis beim LCC, zuckt Präsident Torsten Wagner mit den Schultern: „Das weiß ich selbst noch nicht. Erst kurz vor der Premiere werde auch ich erst eingeweiht.“ Torsten & Bodo1Somit bleiben den Spekulationen im Löcknitzstädtchen Türen und Tore geöffnet. Die Lenzener Karnevalisten gehen in diesem Jahr in die 58. Saison. Bereits im Spätsommer wurden erste Ideen ausgetüftelt. Anschließend mussten die Tänze und Märsche einstudiert und Büttenreden geschrieben werden. Bei der Generalprobe am Sonntag im Schützenhaus traten alle Arbeitsgruppen des LCC erstmals gemeinsam auf. Sämtliche Passagen des rund vierstündigen Programms wurden geprobt und Änderungen beim Ablauf und bei den Scheinwerfereinstellungen vorgenommen. Hier und da mäkelte der Präsident noch herum. „Wir haben uns beim LCC einen gewissen Standard aufgebaut. Da darf man nicht stehen bleiben“, erzählt Torsten Wagner. Viel Arbeit, Enthusiasmus und Herzblut stecken in der Ausarbeitung des Programms. Sechs Büttenredner, fünf Tanzgruppen und „ein Programm mit vielen Überraschungen“ verspricht Torsten Wagner, der in seine fünfte Amtszeit geht. Die Karnevalssänger garantieren gute Stimmung, und gemeinsam mit dem Publikum wird der in jedem Jahr neu getextete Karnevalsschlager des LCC gesungen. Aus Rostock sind erneut „Die Ramonas“ als musikalische Begleitung verpflichtet worden.
Viele fleißige Hände sind zum Gelingen der Büttenabende von Nöten. An den Reglern und Knöpfen der Technik sorgen Rolf Fastnacht und Jörg Dämmig für die Akustik und Showeffekte, dazu kommen die Beleuchter und Bühnentechniker. Für die Gestaltung des Bühnenbildes zeichnen, wie schon seit Jahren, Zeremonienmeister Dieter „Polli“ Heckscher, Uwe Stecker und Bodo Dannehl verantwortlich. Bodo Dannehl steht für den Virus „Karneval“. Vor 27 Jahren hat er als Beleuchter angefangen, stand 1983 mit Ehefrau Petra als Prinzenpaar auf der Bühne und gehört seit einigen Jahren zum Elferrat. „Einmal angefangen, kommt man nicht mehr los davon“, erzählt der 46-Jährige. So wie ihm erging es vielen Mitgliedern beim LCC. Dem Ruf als „Karnevalshochburg“ wird Lenzen auch 2006 gerecht. Das zeigte das deutschlandweite Interesse am Kartenvorverkauf. Nur für den letzten Büttenabend am 28. Februar sind noch einige Restkarten zu haben. Diese gibt’s im Geschäft Schmidt-Maury in Lenzen, Hamburger Straße 62, 038792/79 07.

Vorbereitung

Vorbereitung

Startschuss zum traditionellen Lenzener Karneval

Am vergangenen Samstag wurden im Schützenhaus Lenzen die begehrten Tickets für die 58. Auflage des närrischen Treibens beim Lenzener Karneval unter die Leute gebracht. „Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart um 10 Uhr waren die ersten Besucher da, um sich ihre vorbestellten Karten abzuholen“ berichtet LCC-Präsident Torsten Wagner. Den ganzen Tag über hatten er und seine Crew mit dem Verteilen der Karten zu tun. Dabei hat sich das Bestell- und Verkaufsystem bewährt. Schon im Dezember hatten die LCC-Mitglieder telefonisch die Kartenwünsche entgegen genommen. So konnten für jeden Besteller die gewünschte Anzahl an Tickets bereits „eingetütet“ werden. KartenvorverkaufLange Wartezeiten und Schlangen, wie es in früheren Jahren regelmäßig der Fall war, wurden dadurch vermieden. An den Vorverkaufstag zu DDR-Zeiten kann sich auch Achim Ramin aus Lenzen, seit über dreißig Jahren regelmäßig Gast bei den Büttenabenden, erinnern.“Schon in den frühen Morgenstunden bildete sich eine lange Warteschlange vor dem ehemaligen Kulturhaus. Wir haben uns im Bekanntenkreis, so wie es fast alle gemacht haben, beim Anstehen abgewechselt. Ausgerüstet mit Thermosflaschen voll wärmender Getränke gegen die Kälte“, berichtet Achim Ramin schmunzelnd. „Manchmal kam es schon zu kleineren Tumulten, wenn sich irgendjemand mit fadenscheinig klingenden Ausreden vordrängeln wollte“ erinnert sich der aktive Altherrenfußballer. Die Geschichten kennt Mario Pilarski, der mit Töchterchen Charlene gerade seine Karten in Empfang genommen hat, nicht. „Die Stimmung im Saal und das tolle Programm sind einzigartig“ gibt der im Schichtdienst arbeitende Lokführer als Grund für den Kartenkauf an. Derweil ordert Erna Lock noch zwei zusätzliche Eintrittskarten für den Rentnerkarneval bei Torsten Wagner. „Für meine Schweriner. Denen hat es hier vor zwei Jahren so gut gefallen“ erzählt die Seniorin. „Das ist keine Seltenheit“ berichtet der LCC-Präsident. „Uns liegen Direktbestellungen aus dem gesamten Bundesgebiet vor. Allein die Partnerstadt Reken hat 68 Tickets geordert.“ Und wie lief der Verkauf nun? „Wenn die ersten fünf Büttenabende schon ausverkauft sind und es für den Sechsten und den Rentnerkarneval nur noch wenige Restkarten gibt, muss der Präsident stolz sein“ freut sich Wagner, der auch den ansteigenden Besuch von anderen Karnevalsvereinen in Lenzen registriert hat. Die Restkarten können noch im Geschäft von Heike Schmidt-Maury in Lenzen, Hamburger Str.62, oder telefonisch unter 038792-7907 erworben werden.

Kartenverkauf

Kartenverkauf